♦ Persönliche Erfahrungen: Seite 1
Anmerken möchte ich hierzu, dass es sich um ganz persönliche Schilderungen meiner durchlebten Symptome handelt. Betroffene reagieren jeweils individuell verschieden. Mein persönlicher Erfahrungsbericht ist daher ausdrücklich nicht mit einer Schilddrüsenerkrankung anderer Betroffener gleichzusetzen und nicht als eine generelle Beschreibung der Krankheitsbilder zu verstehen. Bei Symptomen konsultieren Sie bitte immer Ihren Arzt. Ich stellte fest, dass Betroffene das persönliche Gespräch, einen Erfahrungsaustausch hinsichtlich der eigenen Erkrankung der Schilddrüse auf privater Ebene suchen. Eine Beratung und/oder ärztliche, medizinische Beratung findet ausdrücklich nicht statt. Ein hier geführter privater Austausch ersetzt nicht den Arztbesuch. Es erfolgt ausdrücklich keine Beratung. Meine persönlichen Berichte und Schilderungen sind auch nicht als solche zu verstehen.
Anmerken möchte ich hierzu, dass es sich um ganz persönliche Schilderungen meiner durchlebten Symptome handelt. Betroffene reagieren jeweils individuell verschieden. Mein persönlicher Erfahrungsbericht ist daher ausdrücklich nicht mit einer Schilddrüsenerkrankung anderer Betroffener gleichzusetzen und nicht als eine generelle Beschreibung der Krankheitsbilder zu verstehen. Bei Symptomen konsultieren Sie bitte immer Ihren Arzt. Ich stellte fest, dass Betroffene das persönliche Gespräch, einen Erfahrungsaustausch hinsichtlich der eigenen Erkrankung der Schilddrüse auf privater Ebene suchen. Eine Beratung und/oder ärztliche, medizinische Beratung findet ausdrücklich nicht statt. Ein hier geführter privater Austausch ersetzt nicht den Arztbesuch. Es erfolgt ausdrücklich keine Beratung. Meine persönlichen Berichte und Schilderungen sind auch nicht als solche zu verstehen.
♦ Die klinischen Symptome zu den Grunderkrankungen mit jeweils bestehenden Beschwerdebildern der Autoimmunthyreoiditis vom Typ Morbus Basedow und einer Autoimmunthyreoiditis vom Typ Hashimoto werden oft als bloße Befindlichkeitsstörung dargestellt. Die klinischen Symptome sind jedoch vielfältig. Innere Unruhezustände und rastlose Aktivitäten sowie Dauer-Power waren wohl meine ersten Anzeichen, die ich nicht ernst genug nahm.
Mein Erfahrungswert ist, dass chronische Verläufe, wie Erschöpfungszustände, ein Überforderungssyndrom, psychovegetative Störungen, tägliche Angststörungen, Panikattacken und schwere Depressionen versehentlich oder aus Unkenntnis nicht in die Schilddrüsendiagnostik als Standard einbezogen werden. Ebenso können aufgrund der Erkrankungen autoimmunogene hyper- und hypothyreote Prozesse mit Einschränkungen der Körperfunktionen einhergehen, die nicht unbedingt auf eine Schilddrüsenerkrankung schließen lassen. So mein Erfahrungswert.
Ich beobachtete in der Akutphase vor Diagnosestellung der Autoimmunthyreoiditis vom Typ Morbus Basedow, dass mittelschwere Arbeiten, wie u. a. Tragen oder Heben von Lasten nicht ausführbar sind. Eine Haltung im ständigen Stehen nicht oder nur erschwert durchführbar war. Eine Haltung im ständigen Gehen nicht oder nur erschwert durchführbar war. Ständige wiederkehrende autoimmunogene hyperthyreote Zustände, die insbesondere mit klinischen Symptomen wie Muskulaturschwächen, Muskelkrämpfen, auch mit fieberhaften Zuständen und Fieber, starken Gewichtsschwankungen, Herzrasen, Zittern (Tremor) sowie mit anhaltenen Gelenkentzündungen einhergehen, treten in meinem Falle auf und stehen oftmals zahlreichen Aktivitäten entgegen.
Zitat: Online (Referate des 5. Münchener Schilddrüsen-Symposiums 2007) ( Zugriff 17.10.2007 ) Seite 14 Autor: Prof. Dr. med. Georg Brabant, Dept. of Endocrinology, Christie Hospital, Manchester, UK Ähnlich uncharakteristisch sind die Zeichen der milden Schilddrüsenüberfunktion. Symptome wie trockene Haut, kognitive Funktionsstörungen und Gedächtnisstörungen, muskuläre Schwäche und Müdigkeit sowie Muskelkrämpfe, Kälteintoleranz, Schwellungen der Augen, Verstopfung und Heiserkeit stehen im Vordergrund. Zitatende
Trotz häufig noch normal erscheinenden euthyreoten Schilddrüsenwerten zeigten sich klinisch oft Zeichen einer Hyperthyreose, obwohl in der Norm befindlichen TSH-Rezeptor Antikörper (TRAK). Die Diagnosefindung verlief schwierig. Es überwogen Phasen der echten Überfunktion vom Typ Morbus Basedow. TRAK lagen beispielsweise häufig bei rd. 50 U/L bei einer Norm bis 9 U/L. Ft3 weit über der Norm und TSH nicht messbar. Zur Erkennung eines Morbus Basedow wurde seitens meines Facharztes neben der eingehenden Anamnese zur Krankengeschichte eine gründliche körperliche Untersuchung vorgenommen. Es wurde zuerst eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt. Im Anschluss erfolgte eine Blutabnahme zur Bestimmung der Schilddrüsenhormone (fT4, fT3, TSH) und zum Nachweis möglicher Autoantikörper (TRAK, TPO-AK). Eine Szintigraphie (spezielle Kameraaufnahme des Organs) der Schilddrüse bei einem Facharzt für Nuklearmedizin wurde durchgeführt. Es wurde dabei eine schwache radioaktive Substanz über eine Vene verabreicht, die sich in der Schilddrüse anreichert und Hinweise über die Stoffwechselaktivität der Schilddrüse Auskunft gibt. Auch wurde auf meine Hinweise auf eine Beteiligung der Augenmuskeln eine augenärztliche Untersuchung angeordnet. Daraus resultierend erhielt ich eine Überweisung zum MRT. Nach einer anfänglichen Therapie mit Thiamazol® erhielt ich in Folge Propycil®.
Zitat: Online ( Zugriff 05.04.2007 ) Autoren: Dr. L. Brakebusch, Prof. Dr. A. E. Heufelder Bei Autoimmunkrankheiten "irrt" sich das Immunsystem und erkennt eigene Körperzellen als fremd an. Es bildet dann besondere weiße Blutkörperchen (Lymphocyten) und Antikörper, die sich gegen eigene Körperzellen richten und dort zu einer chronischen Funktionsänderung oder Zerstörung führen. Positive TRAK sind fast immer beweisend für einen Morbus Basedow. Außer beim Morbus Basedow finden sich positive TRAK gelegentlich bei der Hashimoto Thyreoiditis einer anderen Erkrankung der Schilddrüse. Auch diese Krankheiten ist autoimmun verursacht. Die Diagnose erfolgt durch einen Schilddrüsenspezialisten. In Ausnahmefällen können leicht erhöhte TRAK auch beim Gesunden gefunden werden. Liegen die TRAK im Grenzbereich, kann eine Beurteilung schwierig sein. Auch bei negativem TRAK-Wert kann in 10-20% der Fälle ein Morbus Basedow vorliegen TRAK oder TSH-AK ist gleichbedeutend mit der Bezeichnung TSH-Rezeptorantikörper. Sie finden sich beim Morbus Basedow in 80-90% der Fälle im akuten Stadium. Die Antikörper richten sich gegen einen an der Zelloberfläche der Schilddrüsenzellen gelegenen Bindungsort für TSH, den so genannten Rezeptor. Wenn dieser Bereich von einem Antikörper oder TSH besetzt ist, vermittelt dies dem Zellinneren, dass Schilddrüsenhormone gebildet werden sollen. Beim Gesunden wird über das Hormon TSH, dass an dieser Stelle der Zelloberfläche ankoppelt, die Information vermittelt, Schilddrüsenhormone zu bilden. Zitatende
Insofern läßt sich die Hormonlage der Schilddrüse in meinem Falle nur sehr schwierig einstellen. Ein ständiger Wechsel der Schilddrüsenhormonlage wird u. a. durch die Autoimmunantikörper der Schilddrüse ausgelöst. Phasen in denen die AAK bzw. die Bioverfügbarkeit der Schilddrüsenhormone keine Beschwerden auslösen gibt es ebenso, sie sind jedoch eher selten in meinem Fall. Wiederkehrend wird die Empfindung von Überfunktionsymptomen beschrieben. Dies hat mich beschäftigt und ich fand folgende Hinweise:
Zitat: Online ( Zugriff 12.10.2007 ) Autor: H. Wawrzyn, R. D. Hesch „Schilddrüsenautonomie: „Gibt es eine Organhyperthyreose bei euthyreoten Patienten?“, Med Klin 2000, 8(95): 421 – 428. Hyperthyreosesymptome trotz normaler Blutwerte? Gelegentlich kann es im Verlauf bestimmter Erkrankungen (z.B. Hashimoto-Thyreoiditis), insbesondere zu Beginn, zu den Beschwerden einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Nicht immer zeigt sich diese subjektive Symptomatik in den Blutwerten. In einer Studie von WAWRZYN und HESCH wurden 33 Patienten mit nachgewiesener Schilddrüsenautonomie und den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion untersucht. Bei 19 dieser Patienten wurde ein normales TSH gemessen, bei 15 Patienten war das TSH erniedrigt.
Ein Vergleich der geäußerten Symptome wie z. B. innere Unruhe, Nervosität, Schwitzen, Herzklopfen, Gewichtsverlust ergab keine signifikanten Unterschiede. Die Autoren kommen aufgrund der Studienergebnisse zu der Überzeugung, dass es so etwas wie eine Organhyperthyreose gibt, die sich durch eine meist milde hyperthyreote Symptomatik jedoch nicht durch pathologische Laborwerte für fT3, fT4 oder TSH auszeichnet. Wurde bisher angenommen, dass eine vermehrte metabolische Wirkung von Schilddrüsenhormonen immer mit einer Suppression der hypophysären TSH-Sekretion verbunden ist, muss man nach dieser Studie davon ausgehen, dass die Messung der Schilddrüsenfunktionswerte zum Ausschluss einer vermehrten Schilddrüsenhormonwirkung nicht ausreicht, da die vermehrte periphere Schilddrüsenhormonwirkung auf spezifischer Organebene dadurch nicht sicher erfasst werden kann. Zitatende
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Zitat: Online (Referate des 5. Münchener Schilddrüsen-Symposiums 2007) ( Zugriff 17.10.2007 ) Seite 14 Autor: Prof. Dr. med. Georg Brabant, Dept. of Endocrinology, Christie Hospital, Manchester, UK Ähnlich uncharakteristisch sind die Zeichen der milden Schilddrüsenüberfunktion. Symptome wie trockene Haut, kognitive Funktionsstörungen und Gedächtnisstörungen, muskuläre Schwäche und Müdigkeit sowie Muskelkrämpfe, Kälteintoleranz, Schwellungen der Augen, Verstopfung und Heiserkeit stehen im Vordergrund. Zitatende
Trotz häufig noch normal erscheinenden euthyreoten Schilddrüsenwerten zeigten sich klinisch oft Zeichen einer Hyperthyreose, obwohl in der Norm befindlichen TSH-Rezeptor Antikörper (TRAK). Die Diagnosefindung verlief schwierig. Es überwogen Phasen der echten Überfunktion vom Typ Morbus Basedow. TRAK lagen beispielsweise häufig bei rd. 50 U/L bei einer Norm bis 9 U/L. Ft3 weit über der Norm und TSH nicht messbar. Zur Erkennung eines Morbus Basedow wurde seitens meines Facharztes neben der eingehenden Anamnese zur Krankengeschichte eine gründliche körperliche Untersuchung vorgenommen. Es wurde zuerst eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt. Im Anschluss erfolgte eine Blutabnahme zur Bestimmung der Schilddrüsenhormone (fT4, fT3, TSH) und zum Nachweis möglicher Autoantikörper (TRAK, TPO-AK). Eine Szintigraphie (spezielle Kameraaufnahme des Organs) der Schilddrüse bei einem Facharzt für Nuklearmedizin wurde durchgeführt. Es wurde dabei eine schwache radioaktive Substanz über eine Vene verabreicht, die sich in der Schilddrüse anreichert und Hinweise über die Stoffwechselaktivität der Schilddrüse Auskunft gibt. Auch wurde auf meine Hinweise auf eine Beteiligung der Augenmuskeln eine augenärztliche Untersuchung angeordnet. Daraus resultierend erhielt ich eine Überweisung zum MRT. Nach einer anfänglichen Therapie mit Thiamazol® erhielt ich in Folge Propycil®.
Zitat: Online ( Zugriff 05.04.2007 ) Autoren: Dr. L. Brakebusch, Prof. Dr. A. E. Heufelder Bei Autoimmunkrankheiten "irrt" sich das Immunsystem und erkennt eigene Körperzellen als fremd an. Es bildet dann besondere weiße Blutkörperchen (Lymphocyten) und Antikörper, die sich gegen eigene Körperzellen richten und dort zu einer chronischen Funktionsänderung oder Zerstörung führen. Positive TRAK sind fast immer beweisend für einen Morbus Basedow. Außer beim Morbus Basedow finden sich positive TRAK gelegentlich bei der Hashimoto Thyreoiditis einer anderen Erkrankung der Schilddrüse. Auch diese Krankheiten ist autoimmun verursacht. Die Diagnose erfolgt durch einen Schilddrüsenspezialisten. In Ausnahmefällen können leicht erhöhte TRAK auch beim Gesunden gefunden werden. Liegen die TRAK im Grenzbereich, kann eine Beurteilung schwierig sein. Auch bei negativem TRAK-Wert kann in 10-20% der Fälle ein Morbus Basedow vorliegen TRAK oder TSH-AK ist gleichbedeutend mit der Bezeichnung TSH-Rezeptorantikörper. Sie finden sich beim Morbus Basedow in 80-90% der Fälle im akuten Stadium. Die Antikörper richten sich gegen einen an der Zelloberfläche der Schilddrüsenzellen gelegenen Bindungsort für TSH, den so genannten Rezeptor. Wenn dieser Bereich von einem Antikörper oder TSH besetzt ist, vermittelt dies dem Zellinneren, dass Schilddrüsenhormone gebildet werden sollen. Beim Gesunden wird über das Hormon TSH, dass an dieser Stelle der Zelloberfläche ankoppelt, die Information vermittelt, Schilddrüsenhormone zu bilden. Zitatende
Insofern läßt sich die Hormonlage der Schilddrüse in meinem Falle nur sehr schwierig einstellen. Ein ständiger Wechsel der Schilddrüsenhormonlage wird u. a. durch die Autoimmunantikörper der Schilddrüse ausgelöst. Phasen in denen die AAK bzw. die Bioverfügbarkeit der Schilddrüsenhormone keine Beschwerden auslösen gibt es ebenso, sie sind jedoch eher selten in meinem Fall. Wiederkehrend wird die Empfindung von Überfunktionsymptomen beschrieben. Dies hat mich beschäftigt und ich fand folgende Hinweise:
Zitat: Online ( Zugriff 12.10.2007 ) Autor: H. Wawrzyn, R. D. Hesch „Schilddrüsenautonomie: „Gibt es eine Organhyperthyreose bei euthyreoten Patienten?“, Med Klin 2000, 8(95): 421 – 428. Hyperthyreosesymptome trotz normaler Blutwerte? Gelegentlich kann es im Verlauf bestimmter Erkrankungen (z.B. Hashimoto-Thyreoiditis), insbesondere zu Beginn, zu den Beschwerden einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Nicht immer zeigt sich diese subjektive Symptomatik in den Blutwerten. In einer Studie von WAWRZYN und HESCH wurden 33 Patienten mit nachgewiesener Schilddrüsenautonomie und den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion untersucht. Bei 19 dieser Patienten wurde ein normales TSH gemessen, bei 15 Patienten war das TSH erniedrigt.
Ein Vergleich der geäußerten Symptome wie z. B. innere Unruhe, Nervosität, Schwitzen, Herzklopfen, Gewichtsverlust ergab keine signifikanten Unterschiede. Die Autoren kommen aufgrund der Studienergebnisse zu der Überzeugung, dass es so etwas wie eine Organhyperthyreose gibt, die sich durch eine meist milde hyperthyreote Symptomatik jedoch nicht durch pathologische Laborwerte für fT3, fT4 oder TSH auszeichnet. Wurde bisher angenommen, dass eine vermehrte metabolische Wirkung von Schilddrüsenhormonen immer mit einer Suppression der hypophysären TSH-Sekretion verbunden ist, muss man nach dieser Studie davon ausgehen, dass die Messung der Schilddrüsenfunktionswerte zum Ausschluss einer vermehrten Schilddrüsenhormonwirkung nicht ausreicht, da die vermehrte periphere Schilddrüsenhormonwirkung auf spezifischer Organebene dadurch nicht sicher erfasst werden kann. Zitatende
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